Startseite | Impressum | Datenschutz    

Fachleistungsdifferenzierung (FLD)

1.1 Die Fachleistungsdifferenzierung

d.h. Unterricht auf den beiden Niveaus Grundkurs oder Erweiterungskurs in Klassenstufe 7 + 8
sowie Unterricht auf den drei Niveaus Grundkurs, Erweiterungskurs und Aufbaukurs in der Klassenstufe 9 , betrifft folgende Fächer:

  • ab Klasse 7: Mathematik, Deutsch und Französisch,
  • ab Klasse 8: + Englisch,
  • ab Klasse 9: + Physik, Chemie, Biologie und Gesellschaftswissenschaften.

Die Einteilung in die Niveaus, die sogenannte äußere Differenzierung entsprechend der fachlichen Leistung eines Kindes, erfolgt aus verschiedenen Gründen:

  • das Lerntempo der Kinder ist unterschiedlich,
  • die Ausdauer der Kinder ist - je nach Fach - unterschiedlich,
  • die Bereitschaft, zusätzliche Lernangebote wahrzunehmen ist verschieden und von den Interessen des einzelnen Kindes abhängig.

Der Unterricht auf verschiedenen Niveaus soll der Unter- bzw. Überforderung der Kinder entgegenwirken. Außerdem werden die Kinder in etwas kleineren Gruppen unterrichtet.

1.2 Die Anspruchsebenen oder Niveaus

In den Klassenstufen 7 und 8 gibt es zwei Anspruchsebenen:

  • den Grundkurs und
  • den Erweiterungskurs.

In den Klassenstufen 7 und 8 orientieren sich die Anforderungen

  • im Grundkurs (G-Kurs) an den Erfordernissen des Hauptschulabschlusses und des mittleren Bildungsabschlusses (sozusagen des Enseignement général) sowie
  • im Erweiterungskurs (E-Kurs) an den Erfordernissen des mittleren Bildungsabschlusses und denen der gymnasialen Oberstufe (sozusagen des Enseignement classique).

Grundlage der Einstufung in einen Kurs sind die Leistungsentwicklung und das Lernverhalten, die Anstrengungsbereitschaft, die Arbeitshaltung, die  Selbständigkeit und die Ausdauer im betreffenden Fach/Lernbereich sowie die begründeten Abschlusserwartungen der Schülerin oder des Schülers.

Für die Einstufung in Klassenstufe 7 in den Fächern Deutsch, Französisch und Mathematik sowie in Klassenstufe 8 in den Fächern Deutsch, Mathematik, Französisch und Englisch gilt:

Schülerinnen und Schüler mit guten und sehr guten Leistungen werden in der Regel in den Erweiterungskurs, Schülerinnen und Schüler mit ausreichenden oder minderen Leistungen in der Regel in den Grundkurs eingestuft.

Die Erziehungsberechtigten haben die Möglichkeit, die Zuweisung zu einem Erweiterungskurs abzulehnen (jedoch nicht zu einem Grundkurs).

 

In der Klassenstufe 9 gibt es nun drei Anspruchsebenen:

  • den Grundkurs
  • den Erweiterungskurs und
  • den Aufbaukurs.

In der Klassenstufe 9 orientieren sich die Anforderungen

  • im Grundkurs (G-Kurs) an den Erfordernissen des Hauptschulabschlusses
  • im Erweiterungskurs (E-Kurs) an den Erfordernissen des mittleren Bildungsabschlusses (vergleichbar mit dem Enseignement général)
  • im Aufbaukurs (A-Kurs) an den Erfordernissen der gymnasialen Oberstufe (vergleichbar mit dem Enseignement classique).

Für die Einstufung in Klassenstufe 9 in den Fächern Mathematik, Deutsch, Französisch, Englisch, Physik, Chemie, Biologie und Gesellschaftswissenschaften gilt in der Regel:

 

Die Erziehungsberechtigten haben die Möglichkeit, die Zuweisung zu einem Erweiterungskurs oder Aufbaukurs abzulehnen (jedoch nicht zu einem Grundkurs).

1.3 Umstufungen

Da das Leistungsvermögen eines Kindes sich ändern kann, sind die Kurse durchlässig. Kann ein Schüler also in seinem Kurs nicht mehr angemessen gefördert werden, ist eine Umstufung möglich.

...vom Grundkurs in den Erweiterungskurs bzw. vom Erweiterungskurs in den Aufbaukurs

Wenn ein Kind, das einem Grundkurs zugewiesen wurde, im Laufe eines Halbjahres zeigt, dass es zu größeren Lernleistungen fähig ist, kann es am Ende dieses Halbjahres in einen Erweiterungskurs überwechseln. Die Entscheidung darüber trifft die Klassenkonferenz. Die Erziehungsberechtigten können die Einstufung in einen E-Kurs schriftlich ablehnen.

Schülerinnen und Schüler, die einem Erweiterungskurs zugewiesen wurden und im Laufe dieses Halbjahres zeigen, dass sie zu größeren Lernleistungen fähig sind, können am Ende dieses Halbjahres in einen Aufbaukurs überwechseln. Die Entscheidung darüber trifft die Klassenkonferenz. Die Erziehungsberechtigten können die Einstufung in einen A-Kurs schriftlich ablehnen.

...vom Aufbaukurs in den Erweiterungskurs sowie vom Erweiterungskurs in den Grundkurs

Ebenso kann die Zuweisung zu einem Erweiterungskurs bzw. Aufbaukurs ein Kind überfordern. In diesem Fall wird zunächst versucht, die Einstufung über zusätzliche pädagogische Maßnahmen beizubehalten. Sollten diese Maßnahmen keinen Erfolg haben, ist eine Umstufung in einen Grundkurs bzw. Erweiterungskurs erforderlich. Die Entscheidung darüber trifft die Klassenkonferenz.

1.4 Die Organisation des Unterrichts

Alle Schülerinnen und Schüler des 6. Jahrgangs werden in den Fächern FR, MA und DE entsprechend des oben beschriebenen Verfahrens einem Grundkurs bzw. einem Erweiterungskurs zugewiesen.

Alle Schülerinnen und Schüler des 9. Jahrgangs werden in den Fächern Mathematik, Deutsch, Französisch, Englisch, Physik, Chemie, Biologie und Gesellschaftswissenschaften entsprechend des oben beschriebenen Verfahrens einem Grundkurs, einem Erweiterungskurs bzw. einem Aufbaukurs zugewiesen.

In der Regel werden die Schülerinnen und Schüler aus mehreren Parallelklassen in einem Kurs zusammengefasst. Der Kurs-Unterricht läuft für mehrere Klassen im jeweiligen Fach parallel. Die Lehrkräfte arbeiten auf Grundlage der schulinternen Arbeitspläne eng zusammen.

1.5 Zum Ablauf der Folgeeinstufung

Die verbindliche Einstufung erfolgt durch die Klassenkonferenz am Ende des Schuljahres und ist auf dem Jahreszeugnis ausgewiesen.

1.6. Bedeutung der Kurszugehörigkeit für die Abschlüsse

Für die verschiedenen Abschlüsse und Übergangsberechtigungen ist die Kurszugehörigkeit am Ende der Klasse 9 entscheidend: Schülerinnen und Schüler, die im 2. Halbjahr der Klasse 9 einen oder mehrere G-Kurse besuchen, können nicht in die Klasse 10 übergehen und nehmen an der Prüfung  zum Hauptschulabschluss teil. eine Schülerin/ein Schüler , die/der am Ende der Klassenstufe 9 in den beruflichen Bildungsgang der Schule oder in die Klassenstufe 10 einer Erweiterten Realschule oder einer Gesamtschule übergeht, darf höchstens in einem Fach in einem Grundkurs eingestuft sein und muss dort auch mindestens 10 Punkte erreicht haben. Wer die gymnasiale Oberstufe erreichen möche, darf am Ende von Klassenstufe 9 keinen G-Kurs aufweisen.

Bitte beachten! Bitte beachten!

Bitte beachten: Neues Linienkonzept ab dem 1. Januar 2020 für den Busverkehr im Landkreis Merzig-Wadern

Ab dem 1. Januar 2020 übernimmt die ARGE Nahverkehrsgesellschaft Merzig-Wadern (N. Kirsch GmbH,...


Gemeinsam vor Infektionen schützen: Belehrungsbogen für Eltern

Sie können hier den Belehrungsbogen zum Thema Infektionsschutz an Schulen herunterladen.


Speiseplan


Hier
finden Sie den neuen Speiseplan ab 13.01.2020

Das Mensateam wünscht guten Appetit und frohe Weihnachten!

Das Schengenmobil

mehr...