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Hochbegabtenförderung

Das Schengen-Lyzeum bietet zusätzlich zu dem differenzierten Regelunterricht Hochbegabtenförderung im außerunterrichtlichen Bereich an.

Hochbegabung

Eine Hochbegabung liegt vor, wenn der Intelligenzquotient 130 und mehr beträgt. Das trifft auf zwei Prozent der Bevölkerung zu. Um dem pädagogischen Ansatz der individuellen Förderung gerechter zu werden, besteht für alle neuen Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit der freiwilligen Teilnahme an einem Screening, in dem ihre persönlichen Kapazitäten und Kompetenzen festgestellt werden. Auf diese Weise kann unter anderem Hochbegabung entdeckt und gezielt gefördert werden.

„‘Hochbegabt‘ ist, wer sich schnell Wissen über Sachverhalte und Problemlösestrategien aneignen kann, dieses Wissen in unterschiedlichen Situationen für unterschiedliche Problemlösungen effektiv nutzen kann, fähig ist, rasch aus seinen dabei gemachten Erfahrungen zu lernen und zu erkennen, auf welche neuen Situationen bzw. Probleme die gewonnenen Erkenntnisse übertragbar sind und auf welchen nicht.“ (Rost, D.H. 2011. Über Hochbegabung. in: Pädagogik 02/2011)

Hochleistung

Hochbegabung ist nicht gleichzusetzen mit Leistungsfähigkeit. Sie ist die Veranlagung für herausragende Leistungen, aber nicht die Hochleistung selbst, das heißt Hochbegabung führt nicht automatisch zu außerordentlichen Leistungen.

Damit Hochbegabte ihr Potential zur Erbringung von Hochleistung nutzen können, bedarf es gewisser Rahmenbedingungen und der Unterstützung durch Lernbegleiter.

Ob ein hochbegabtes Kind sein Potenzial in entsprechen (Schul-)Leistungen umsetzen kann, hängt stark von Faktoren wie Leistungsmotivation, Stressmanagement sowie der Anwendung von Arbeits- und Lernstrategien ab. Bedeutend ist dabei ebenfalls das Familien- und Klassenklima.

Deshalb ist es notwendig, den Blick auf die Gesamtpersönlichkeit sowie die Lebenssituation des hochbegabten Kindes bzw. Jugendlichen zu richten, um entsprechende Möglichkeiten zu finden, die sowohl seine kognitive als auch seine sozial-emotionale Entwicklung unterstützen.

Lernverhalten

Hochbegabte Kinder und Jugendliche haben eine höhere Auffassungsgabe. Ihr Lernverhalten erfordert ein anderes Unterrichten, das auf das schnelle Auffassungs- und Lerntempo ausgerichtet ist. Erhöhtes Lerntempo, komplexe Stoffvernetzungen, erweitertes Abstraktionsniveau, offenere Inhalte und selbständigeres Lernen sind einige der Gestaltungsmöglichkeiten.

Zusätzlich zu diesen Formen des Enrichments wird auf den Ausbau sozialer Fähigkeiten Wert gelegt.

Lerngruppe

Förderlich für die Entwicklung sozialer Kompetenzen kann die Zusammenführung von Hochbegabten in einer spezifischen Lerngruppe sein. Die Teilnahme an homogenen Gruppen fördert das Zugehörigkeitsgefühl. Gleichbefähigte Kinder und Jugendliche motivieren sich verstärkt und erfahren dabei ihre Grenzen. Ihre vermehrten Anstrengungen führen sowohl zu Erfolgen als auch zu Frustrationstoleranz bei Misserfolgen.

Hochbegabte Kinder können in der Schule und im sozialen Umgang Probleme entwickeln, wenn ihre intellektuellen Bedürfnisse lange Zeit nicht wahrgenommen oder akzeptiert wurden und sie ihre Fähigkeiten nicht entfalten konnten.
Dürfen sie hingegen soviel fragen, lesen, lernen, experimentieren, wie es ihren Bedürfnissen entspricht, haben sie in aller Regel nicht mehr oder weniger Probleme als andere Kinder auch.

Schlüsseltechniken

Der Förderunterricht baut auf den Fähigkeiten und Interessen der hochbegabten Kinder und Jugendlichen auf. Um die Schülerinnen und Schüler zu aktivem Wissenserwerb zu befähigen, werden ihnen in der Hochbegabtenförderung die grundlegenden Techniken des strukturierten und wissenschaftlichen Arbeitens vermittelt. Damit diese Schülerinnen und Schüler ihren Interessen und spezifischen Neigungen nachgehen können, brauchen sie Fertigkeiten, die sie dabei unterstützen. Sie müssen die Schlüsseltechniken beherrschen lernen. Dazu gehören:

•    Kreativitätstechniken zur Ideengenerierung und zur problemlösenden Entscheidungsfindung,
•    Lern- und Arbeitstechniken (Beobachtung, Anfertigung von Notizen und Aufstellung von Gliederungen,  Auswertung und Analyse von Daten),
•    fortgeschrittene Arbeits- und Untersuchungstechniken (Durchführung eigenständiger Projekte, fortgeschrittene Informationssuche),
•    Kommunikationsfertigkeiten(schriftliche und mündliche sowie visuelle Kommunikation) und
•    emotionale Kompetenzen (Bewusstsein für die eigenen Stärken und Schwächen, Frustrationstoleranz usw.) und soziale Kompetenzen (Gesprächsführung, Kontaktpflege).

Die Anwendung der aufgezählten Techniken dient dazu, die Fähigkeiten und Talente der hochbegabten Schülerinnen und Schüler zu entwickeln. Die Kinder und Jugendlichen erwerben zunehmend Sicherheit im Umgang mit ihrem Potential. Spaß am Ausschöpfen ihrer geistigen Kapazitäten wird für sie erlebbar.

Zusammenarbeit

Die Umsetzung des Konzeptes zur Hochbegabtenförderung erfolgt in Zusammenarbeit der Lernbegleiter mit den Tutoren und Fachlehrern sowie dem SPOS.

Selbstverständlich findet auch ein Austausch mit den Eltern und Erziehungsberechtigten der hochbegabten Kinder und Jugendlichen statt.


Ansprechpartner: SPOS (spos@schengenlyzeum.eu oder 0049 6867 91 11 290)

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