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Neue Medien und Lernkulturwandel


Projektbeschreibung  "Neue Medien und Lernkulturwandel"


Das Projekt "Neue Medien und Lernkulturwandel" des Deutsch-Luxemburgischen Schengen-Lyzeums Perl kombiniert die Elemente Notebook für Schüler, Neue Präsentationsformen im Unterricht und Ganzheitliche IT-Systemlösung für die Schule. Ziele unseres Projektes sind die Vermittlung von Medienkompetenz sowie die Förderung einer Unterrichts- und Schulkultur, in deren Mittelpunkt problemorientiertes, selbstgesteuertes und kooperatives Arbeiten und Lernen stehen.
Die Schülerinnen und Schüler erwerben Fähigkeiten im selbstorganisierten und kritischen Umgang mit den neuen Medien − von der aufgabenorientierten Nutzung des Computers über Wissensrecherchen in Internet und Intranet bis hin zu der Fähigkeit, im Team sach- und zielorientiert zu arbeiten.

Ein wichtigstes Anliegen der ITK-Branche beim IT-Gipfel im Dezember  2006 war die Bekämpfung des Fachkräftemangels. "Die Higtech-Industrie sucht händeringend nach Informatikern und Ingenieuren", sagte BITKOM-Präsident Willi Berchtold. "Dauerhaft nicht besetzte Stellen bremsen das Wachstum der Unternehmen." Der Mangel an qualifizierten Mitarbeitern sei ein Symptom für die Schwäche des deutschen Bildungssystems. Schon die Schulen müssten durch moderne Unterrichtskonzepte, mehr Praxisbezug sowie eine bessere Ausstattung mit Computern und Internetzugängen Begeisterung für technische Themen bei Schülerinnen und Schülern wecken. Ab der fünften Klasse sollte jeder Schüler ein Notebook haben; dessen Anschaffung sollte steuerlich gefördert werden. Um die Notebooks didaktisch sinnvoll im Unterricht einzusetzen, müsse die Aus- und Weiterbildung der Lehrer verbessert werden. Berchtold: "Hightech-Politik ist in allererster Linie Bildungspolitik. Den weltweiten Innovationswettbewerb gewinnen wir nur, wenn wir den Bildungswettbewerb gewinnen."
Einer wissenschaftlichen Untersuchung der Augsburger Medienpädagogin Prof. Dr. Gabi Reinmann vom Januar 2006 zufolge können Schüler, deren Klassen mit Notebooks ausgestattet sind, selbstständiger lernen. Der Unterricht mache gerade jüngeren Schülern damit mehr Spaß und motiviere sie zum Lernen.
Der Studie nach nutzen Lehrer in Notebook-Klassen stärker offene Unterrichtsformen und schlüpfen in die Rolle eines Beraters, während Schüler in Notebook-Klassen sich mehr in Problemlösefähigkeit üben und soziale Kompetenz wie beispielsweise Teamfähigkeit ausbauen sowie Medienkompetenz aufbauen.
Vor diesem Hintergrund stehen die Schulträger vor der Aufgabe, ihre Schulen mit modernen Arbeitsmitteln und aktueller Technik auszustatten, wobei der Bedarf und die Wünsche der Schüler, Lehrer und Eltern die Möglichkeiten der Träger übersteigen, sodass für die notwendigen Investitionen neue Wege beschritten werden müssen.
Unsere Schule verfügt über einen Internetzugang und ihr technisch-infrastrukturelles, didaktisches, qualifikatorisches und organisatorisches Niveau versetzt sie in die
Lage, Internet und Multimedia für eine neue Lernkultur zu nutzen. Dem Computerraum, der im Prinzip nur für die Vermittlung einer informationstechnischen Grundbildung   geeignet ist, steht die mittelfristige Perspektive gegenüber, dass in jedem Klassen- und Fachraum zu jeder Zeit mit den neuen Medien handlungs- und produktorientiert gelernt werden kann. Jede Schülerin und jeder Schüler soll in allen Fächern und Jahrgangsstufen sowie auch zu Hause die Möglichkeit haben, die Arbeitsmittel Computer, Multimedia und Internet sinnvoll als Lern- und Arbeitswerkzeug einzusetzen, unabhängig davon ob es sich um deutsche, luxemburgische oder französischen Seiten bzw. Software handelt.

Allein die persönliche Verfügbarkeit eines Computers bzw. Notebooks erlaubt es, die pädagogischen Potenziale der neuen Medien für eine verbesserte Lernkultur und die Erhöhung der Kompetenz zum lebensbegleitenden Lernen und die Berufsfähigkeit der Jugendlichen zu nutzen. Der Einsatz von persönlichen Notebooks im Unterricht ist in der wirtschaftlichen Gesamtrechnung von entscheidendem Vorteil.

Obwohl zurzeit das einzelne Notebook noch etwas teurer ist als der stationäre Computer, ist sein pädagogischer Mehrwert höher zu veranschlagen, wie nationale und internationale Erfahrungen bestätigen.
Angesichts der Möglichkeit seines flexiblen und mobilen Einsatzes amortisiert sich der Preis − finanziell und pädagogisch. Zu den anerkannten pädagogischen Zielen, die für den Einsatz des Computers im Unterricht generell gelten, kommen für die Nutzung von Notebooks als Wirkungen und Ziele verstärkt hinzu:

  • Erhöhung der Selbstverständlichkeit des Umgangs mit neuen Medien
  • Veränderung der Qualität des Selbstlernens durch Differenzierung und Individualisierung
  • Stärkung des eigentätigen, selbstverantwortlichen und kreativen Erforschens und Entdeckens
  • Erwerb bzw. Vermittlung von Problemlösungskompetenz
  • Förderung des interaktiven, kommunikativen, dynamischen Lernens
  • Verbesserung der Kommunikation und Kooperation
  • Arbeiten und Lernen in Netzwerken, im arbeitsteiligen Verbund, im Team
  • Interdisziplinarität und Aufbrechen von Fächergrenzen
  • koordinierte Verwendung des Notebooks in verschiedenen Fächern
  • Neubestimmung der Lehrer-Schüler-Beziehung
  • Einüben von Recherchestrategien
  • Intensivierung von Lern- und Übungsphasen
  • fachbezogenes Erlernen geeigneter Standard- und Lernsoftware.


Die Einführung von Notebooks in Schülerhand eröffnet die Chance für einen ganzheitlichen Ansatz, der finanzielle, technisch-organisatorische und nicht zuletzt pädagogische Konzepte und Lösungen einbezieht, dabei sind individuelles Lernen und bessere Differenzierungsmöglichkeiten im Unterricht zwei wesentliche pädagogische Potenziale. Insbesondere durch ihre Flexibilität erlauben die Geräte die ortsunabhängige Nutzung personalisierter Lehr- und Lernumgebungen und ergänzen so fächerübergreifend die traditionellen Arbeitsmittel Schulheft, Buch und Tafel.

Hier greift die zweite Komponente des Projekts, denn die traditionelle Kreidetafel wird durch interaktive Whiteboards ersetzt werden. Die interaktive Whiteboardtechnologie − bestehend aus einer Kombination von elektronischer Tafel, Notebook, Drucker und Beamer − vereint die herkömmliche Möglichkeit von Wandtafeln mit den vielfältigen Präsentations- und Arbeitsmöglichkeiten von Beamer und PC. Was bisher an der Kreidetafel von Lehrern oder Schülern geschrieben wurde, war nach der Unterrichtsstunde in dieser Form häufig für immer verloren. Bei o.g. System wird das Angeschriebene auf der digitalen Arbeitsfläche in Echtzeit erfasst, digitalisiert und auf den PC übertragen. Anschließend können die Informationen z.B. handschriftliche Tafelbilder abgespeichert, bearbeitet ausgedruckt oder weitergeleitet werden.
Als dritte Komponente kommt MNS+ (Modulares Netz für Schulen+) zum Einsatz. MNS+ stellt Module zur Verfügung, die eine einfache Verwaltung der für den Unterrichtsablauf erforderlichen Systemfunktionen ohne Notwendigkeit des Zugriffs auf die Betriebssystemebene erlauben und die integrierten Sicherungssysteme ermöglichen eine hohe Verfügbarkeit durch Restaurierungsmöglichkeiten im laufenden Betrieb. Die Entwicklung von MNS+ wurde bis zum 31.05.2007 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Europäischen Sozialfonds gefördert und ging anschließend in den Regelbetrieb an Schulen in Rheinland-Pfalz über. Auf Initiative des Ministeriums für Bildung, Kultur und Wissenschaft nimmt das Schengen-Lyzeum als Pilotschule an der Erprobung von MNS+ im Saarland teil.

Die verschiedenen Phasen des Projektes stellen sich wie folgt dar:

  1. Mit Beginn des Schuljahres  stehen in allen Klassen- und Differenzierungsräumen der Schule interaktive Whiteboards zur Verfügung.
  2. Im PC-Raum und auf den Lehrerarbeitsplätzen ist MNS+ im Einsatz.
  3. Abhängig von der Finanzierung soll im Verlauf des Schuljahres für jeweils zwei Schüler  ein Notebook angeschafft werden.
  4. Nach Elterninformationen im 1. Halbjahr 2009 werden entsprechend des Elternwillens (und nach Beschluss der Schulkonferenz) im Schuljahr 2009/2010 in der Jahrgangsstufe 7 ein oder mehrere Notebook-Klassen gebildet. Dabei haben die Eltern die Wahl, ein privat finanziertes Notebook für ihr Kind anzuschaffen oder dies nicht zu tun, da sie richtigerweise z.B. der Meinung sind, dass PCs keine Wundermittel sind, die Lernerfolge quasi automatisch garantieren und es auch ohne geht.


Die erforderliche Akzeptanz und Unterstützung bei Eltern, Schulen und in der regionalen Öffentlichkeit ist sicherzustellen. Die Eltern sollen das Projekt aktiv begleiten und unterstützen − inhaltlich, finanziell und organisatorisch. In Informationsveranstaltungen müssen die Eltern von der pädagogischen Plausibilität des Projektes überzeugt werden.

Bei der Realisierung der Phase 4 ist eine soziale Abfederung (Sozialfonds für Härtefälle)  einzukalkulieren und ein  Leasing- und Finanzierungsmodell ist zu entwickeln.

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