Erasmus+-Projekt "Heritage of Health" in Valencia
Im Rahmen des Erasmus+-Projekts „Heritage of Health“ haben in der Woche vom 08. bis 14.03.2026 Sophia Schneider, Stella Tregnan (beide 9D), Taya Ludig (9A), Lyn Genen (9E), David Fernandes (10GB) und Nói Kárason (10 BB) begleitet von Frau Wildgen und Herrn Vogels an einem internationalen Projekt an unserer Partnerschule Colegio Nuestra Señora de Monte-Sión in Torrent im Großraum Valencia teilgenommen.
Neben unserer Delegation waren auch noch SchülerInnen und LehrerInnen aus Norwegen, Finnland, Estland und Italien an dem Projekt beteiligt.
Am Montag wurden wir in der Schule willkommen geheißen und es standen Workshops zu lokalen Tänzen und zum Backen lokaler Süßigkeiten an. Außerdem wurde uns erklärt, in welcher wunderbaren Zeit wie Valencia besuchen, da vom 01. Bis 19. März in jedem Jahr das Volksfest „Fallas“ stattfindet. Am Mittag hat dann noch ein Colpbol-Turnier stattgefunden, ein Ballsport, welcher in Valencia erfunden wurde.
Am Dienstag haben weitere Workshops stattgefunden, unter anderem haben wir Seesterne gebastelt, um die Fallas-Statue der Schule zu erweitern, welche dann am Freitag feierlich verbrannt wurde.
Am Mittwoch sind wir in die Stadt Valencia gefahren und haben das Oceanogràfic besucht, ein riesiges Aquarium in der berühmten Ciudad de las Artes y las Ciencias („Stadt der Künste und der Wissenschaften“). Dort haben wir viele verschiedene Meerestiere gesehen, zum Beispiel Fische, Quallen, Delfine, Haie und auch Krokodile und haben gelernt, wie man marine Ökosysteme besser schützen kann. Hier haben wir uns eine Delfinshow angeschaut. Die Delfine haben sehr beeindruckende Kunststücke gemacht und sind hoch aus dem Wasser gesprungen. Das war für viele von uns eines der Highlights des Tages. Im Anschluss hatten wir noch die Möglichkeit uns im Wissenschaftsmuseum hunderte der diesjährigen „ninots“ anzuschauen, das sind die künstlerisch gestalteten Figuren, die zum Höhepunkt der Fallas in der ganzen Stadt verbrannt werden. Dort gab es aber auch noch viele faszinierende Dinge zu entdecken. Man konnte vieles selbst ausprobieren, zum Beispiel VR-Fahrten durch Valencia machen, einen Bodytracker benutzen, der die Maße des ganzen Körpers misst, Geräte testen, die die Stimme verändern, und Wärmebildkameras ausprobieren. Außerdem konnten wir schauen, wie weit wir springen können und noch vieles mehr. Leider konnten wir nicht alles sehen, weil uns am Ende die Zeit ausgegangen ist.
Am Donnerstag haben wir uns dann die Innenstadt von Valencia angesehen, indem wir eine spannende Schnitzeljagd mit kreativen Aufgaben durchgeführt haben. Besonders schön sind z.B. die Kathedrale, der Hauptbahnhof, die historischen Markthallen, der alte Seidenmarkt und der Rathausplatz, auf welchem eine riesige Figur aufgebaut wurde, die am Ende der Fallas verbrannt werden sollte. Hier hat dann auch um 14 Uhr einer der absoluten Höhepunkte der Woche stattgefunden, die „Mascletà“! Hierbei handelt es sich um ein bombastisches Feuerwerk, welches den ganzen Körper zum Vibrieren bringt und welches während der Fallas täglich stattfindet und jedes Mal Tausende Besucher anlockt.
Am Freitag wurde dann in der Schule noch die Fallas gefeiert, indem die jüngeren Schülerinnen und Schüler eine eigene Mascletà mit selbst gebastelten Trommeln gemacht haben und im Anschluss die schuleigene ninot vor begeistertem Publikum verbrannt wurde. Nachmittags haben wir dann noch den Strand von Valencia besucht.
Zum Schluss möchten wir uns bei unserer Gastschule, dem Colegio Nuestra Señora de Monte-Sión, für diese Möglichkeit bedanken. Danke auch an unsere Gastfamilien, die sehr nett zu uns waren. Außerdem bedanken wir uns bei der Europäische Union, die das Projekt möglich gemacht hat. Die Reise war eine unvergleichliche Erfahrung, die wir nicht vergessen werden.
Sophia Schneider, Stella Tregnan, Taya Ludig, Lyn Genen, David Fernandes und Nói Kárason
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